Zen-Do-Karate "Tai-Te-Tao"

Begründer war der Deutsche Peter Jahnke, 6. Dan Karate-Do sowie Jiu-Jitsu, Judo und Kung Fu-Meister, der am 23.08.1995 verstarb.

Die Idee, die ihn dazu bewegte, ein neues System zu schaffen, entstand in den 70er Jahren. Zu dieser Zeit wurden Kampfsportarten praktiziert, die nur noch reine Kampfmaschinen hervor brachten. Der geistige und philosophische Aspekt trat völlig in den Hintergrund. Herr Jahnke vertrat die Ansicht, Karate ist mehr als nur Selbstverteidigung und Kampf.

Zen-Do-Karate "Tai-Te-Tao" ist die Verschmelzung aus den Elementen von "Shotokan-Karate", "Wado-Ryu-Karate", "Tai-Karate", "Wu-Shu-Kung-Fu" und "Taekwon-Do". Es ist in Japan durch den ehemaligen Polizeipräsidenten von Tokyo, Kenzo Umeda 7. Dan, sowie von den Wissenschaftlern Takashi Yoneyama, Ordinarius der Rechte an der Universität Wakayama und Dr. phil. Toshio Iritani, Ordinarius an der Tokai Universität anerkannt.

Die Entstehung, sowie die philosophische Interpretation der geistigen Grundlagen, wurden in Japan in Wort und Schrift veröffentlicht: Zen - Weg der leeren Hand, Zen - Kunst im Sinne des Do, Weg der Hand des Friedens, Ehrfurcht vor dem Leben und Achtung gegenüber der Würde des Menschen.

Das Zen-Do-Karate "Tai-Te-Tao" distanziert sich von anderen Systemen, da es sich nicht um Sieg oder Niederlage bemüht, sondern der Schulung des Geistes und des Körpers dient, um Mushin (1) zu erreichen.

Bevorzugte Techniken sind: Schlag-, Stoß-, Stich-, Tritt- und Rammtechniken. Sie werden katapultartig mit Schnellkraft (Umwandlung der kinetischen Energie in Deformationsenergie) in Richtung Atemipunkte des Gegners geschossen. Alle Schlag- und Stoßtechniken sind flexibel und schnell, die Abwehrtechniken werden grundsätzlich nach dem Naturprinzip "Kraft mit Kraft" und nicht "Kraft gegen Kraft" ausgeführt. Schläge werden nicht blockiert, sondern abgeleitet, wobei Ausweichbewegungen bevorzugt werden. Der Kampf erfolgt geschmeidig und katzenartig.

Lothar Sieber wurde vom Begründer Peter Jahnke testamentarisch als Nachfolger eingesetzt, um Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao zu verbreiten und weiter zu entwickeln.

Zen-Do-Karate ist wie folgt aufgebaut:

  • Geistige Einstellung
  • Bewegung
  • Harmonie
  • Kata
  • Technik
  • Kampf
  • Bruchtest
  • Selbstverteidigung

Zur Übersetzung von Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao:

  • Chinesisch (=Die allumfassende Macht des großen Weges)
  • Chinesisch-Japanisch (=Der Weg der Hand des Friedens)

Legende:
(1) Mushin: Das absolute Nichts, die Leere, Voraussetzung zum Erlangen des Satori (2).
(2) Satori: Erleuchtung, Erlangen der ursprünglichen Reinheit, das Absolute.

Dan-Federation of Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao and Budo Germany (DFKB)

Die DFKB ist eine freie Unterorganisation der im Vereinsregister (Registergericht München, 08.12.1976) mit der Nr. 8920 eingetragenen DFK (Dan-Federation of Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao and Budo, Munich, West-Germany).

Als Unterorganisation ist die DFKB nicht im Vereinsregister eingetragen, orientiert sich jedoch an der DFK-Satzung vom 20.08.1976.

  • Die DFKB veranstaltet Lehränge für Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao und andere Budosportarten.
  • Die Verbreitung der Karatestilrichtung Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao erfolgt gemäß der von Herrn Peter Jahnke kreierten geistigen Grundlagen und Karatetechniken, welche Bestandteil der DFK-Satzung vom 20.08.1976 sind.
  • Die DFKB prüft, graduiert und stellt Urkunden für Budo-Dangrade in den jeweiligen Budo-Disziplinen aus. Alles Weitere regelt die Prüfungsordnung.
  • Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei
  • Mitglied kann jede natürliche Person werden, die Danträger ist und ihren Dan-Grad durch eine von uns angerkannte Organisation zuerkannt bekommen hat.

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